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| aktualisiert am 04.04.2018

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)

Die Ziele der Arbeitsgemeinschaften

 Erfahrene Vereinsanwälte betreuen die DVS-Arbeitsgemeinschaften und prüfen...
  • Ihre Erfolgsaussichten,
  • ob und inwieweit Ihre Ansprüche juristisch durchsetzbar sind,
  • ob Ihnen Schadensersatz zusteht,
  • ob bereits ein Feststellungsantrag für ein Musterverfahren eingereicht wurde,
  • ob sich Ihre Klage für ein Musterverfahren eignet,
  • ob Maßnahmen wegen einer möglichen Verjährung zu ergreifen sind,
  • und mit welchen Kosten zu rechnen ist.
  • In diesem Zusammenhang nennen wir Ihnen in bestimmten Fällen auch einen Prozessfinanzierer, der in Ihrem Fall gegebenenfalls die Kosten für ein Gerichtsverfahren übernimmt.

Sie können Ihre Ansprüche dann über die Verbraucherschutzanwälte des bundesweiten DVS-Netzwerks durchsetzen lassen, die wir Ihnen gerne empfehlen.

Die Aufnahme in eine DVS-Arbeitsgemeinschaft kostet eine einmalige Gebühr in Höhe von 59,50 Euro (incl MwSt) -  siehe unsere Rubrik Mitglied werden. Diese deckt die Verwaltungskosten des DVS ab. Mitglieder erhalten eine Erstbegutachtung Ihres Falles durch die DVS-Rechtsanwälte. Die Erstbegutachtung ist hierbei in der Aufnahmegebühr enthalten.

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen: Rufen Sie uns einfach an! Bevor Sie Mitglied werden, erhalten Sie eine kostenlose telefonische Erstauskunft von einem der DVS-Vertrauensanwälte zu Ihrem Fall. Die Kosten für diese Erstberatung übernimmt der DVS für Sie.

 

FAQs – häufig gestellte Fragen


1. Wer kann für den entstandenen Schaden verantwortlich gemacht werden?

Schadenersatzansprüche kommen unter Umständen gegen mehrere Beteiligte und aus mehreren Anspruchsgrundlagen in Betracht. Die Rechtsgrundlage könnte neben der Prospekthaftung auch aus Ansprüchen wegen Kapitalanlagebetrugs resultieren.


Ergeben sich Ansprüche der Prospekthaftung?

Es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich  Ansprüche hinsichtlich der Prospekthaftung ergeben. Oft wird in den Projekten der Unternehmen der Eindruck erweckt, die Firma sei grundsolide und besitze einen umfangreichen Besitz an werthaltigen Immobilien.

Selbst dieser augenwischerische Prospekt wurde nicht allen Anlegern ausgehändigt: viele wurden nicht nur unvollständig über Risiken aufgeklärt, sondern haben den Prospekt erst gar nicht erhalten.

2. Muss ich mich anwaltlich vertreten lassen?

Es sprechen einige gute Gründe dafür, dass Sie sich anwaltlich vertreten lassen sollten. Ein für Ihre Vertretung eingesetzter und auf Kapitalanlagerecht spezialisierter Anwalt kann Informationen und neue Entwicklungen bündeln und Ihnen regelmäßig aktuelle Informationen zukommen lassen.

Natürlich bleibt es Ihnen selbst überlassen, ob Sie sich anwaltlich vertreten lassen wollen. Allerdings sollten Sie sich das alte Sprichwort „Recht haben heißt nicht Recht bekommen“ gerade auf dem komplexen Gebiet des Kapitalanlagerechts zu Herzen nehmen. Der DVS steht Ihnen als kompetenter Partner zur Seite.

3. Was ist ein Insolvenzverfahren und wie lange kann es dauern?

Das Insolvenzverfahren wurde in Deutschland zum 1. Januar 1999 eingeführt. Es dient grundsätzlich einer angemessenen Befriedigung von Gläubigern aus den noch verbliebenen Vermögenswerten des insolventen Schuldners. Das Insolvenzverfahren wird auf Antrag eines Gläubigers oder des Schuldners selbst vom Insolvenzgericht eröffnet. Hierzu muss Zahlungsunfähigkeit oder drohende Zahlungsunfähigkeit des Schuldners vorliegen.

Die Dauer eines Insolvenzverfahrens kann sehr unterschiedlich sein, liegt aber in aller Regel zwischen zwei und fünf Jahren. In Ausnahmefällen kann das Insolvenzverfahren noch länger dauern.

4. Warum wird oft von einem „Schneeballsystem“ gesprochen?

Zur Rückzahlung fälliger Anleihen wurden oftmals die Gelder genommen, die durch neue Anleihen vereinnahmt wurden. Hierzu ausreichende Gewinne wurden durch nämlich meist nicht erwirtschaftet. Früher oder später musste das System folglich zusammenbrechen.

5. Habe ich mit hohen Geldverlusten zu rechnen?

Die Höhe der Geldverluste die sich individuell ergeben, ist von der Quote im Insolvenzverfahren abhängig. Diese ist zu Beginn des Verfahrens noch nicht bekannt


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